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Montag, 21. Dezember 2009

Das Ende der Winterpause



Das Bild lässt es bereits erahnen: Ich bin zurück in Südafrika. Nach der Townshipphase folgt nun Teil zwei des Plans: Mein Haus, mein Auto, mein Boot. Darüber werde ich hier auch wieder häufiger berichten. Teil eins meines Plans ist übrigens bereits gesichert, Teil zwei fehlt noch, aber der wichtigste Teil ist inzwischen vollständig angekommen und hat auch bereits die Jungfernfahrt überstanden.
In zwei Teilen habe ich meine aufpumpbare Yacht per Flugzeug unter ausschweifender Nutzung des erlaubten Reisegepäcks ins Land gebracht, inzwischen zusammengesetzt und mit Atlantikwasser geweiht. Von nun an wird sie meine Hummervorräte positiv beeinflussen...
Weil es an Bord kein Internet gibt und ich nach all der deutschen Kälte nun erstmal den landestypischen Dezemberurlaub in der Sonne verbrate, ist hier bis Januar auch noch Ruhe. Dann geht’s voll los: Ich mache mich auf zu journalistischem Schaffen in noch nie gekanntem Ausmaß und Umfang und auch die jungen Kollegen vom Schülermagazin Walmer’s Own sind zurück in ihrer “Redaktion”. Das wird spannend. Letztere sind übrigens jetzt schon fleißig und haben das Masifunde-Summercamp mit einer eigenen Camp-Zeitung begleitet. Sehr lesenswert...



Bis bald in alter Unregelmäßigkeit

Freitag, 20. März 2009

Hummer, Hummer, Hummer tätäräää

Große Erfolge muss man erstmal in Ruhe verdauen. So langsam habe ich mein neuestes Jahrhundertereignis allerdings verdaut und kann darüber berichten. Nach gefühlten tausend erfolglosen Jahren auf der Jagd nach Hummern ist es mir endlich gelungen, im Unterwasserkampf mit dem West Coast Rock Lobster die Oberhand zu behalten.



Ein kurzer Rückblick: Bereits im Jahre 2005 streifte ich durch die kalten Wasser des atlantischen Ozeans rund um Kapstadt, um Delikatessen für den Teller zu erbeuten. Es hat auch hier und da mal vom Boot mit dem Ringnetz geklappt, in der Königsdisziplin, dem Hummer-Tauchen, blieb ich jedoch immer zweiter Sieger, eine kurze Berührung der Tierchen war da schon das höchste der Gefühle. Diese Misserfolgsserie setzte sich nun auch in 2009 gnadenlos fort, bis ich mir vor exakt einer Woche während meines Kapstadt-Aufenthalts im Anschluss an den Film-Trip meinen unschlagbaren Hummerjäger-Tauchanzug zugelegt habe.

Mit vier Millimeter dickem Neopren perfekt geschützt gegen die Eiseskälte des antarktischen Benguela-Stroms und dank eleganter Passgenauigkeit flexibel und beweglich wie ein Revolutionär im Wasser (oder Fisch im Volk) glitt ich durch die Fluten und konnte mit explosionsartigem Zugreifen die Schalentiere an der Flucht hindern. Zwei von ihnen am Samstag und ganze acht (das erlaubte Maximum wenn man wie ich Fuchs noch einen zweiten Menschen mit Hummer-Fang-Lizenz mitbringt) am Sonntag. Sollte ich mich in diesem Absatz selbst glorifiziert haben, so geschah das zufällig und keinesfalls gewollt. Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind nicht beabsichtigt und sowieso.

Hummer schmecken übrigens am besten, wenn man die Schwänze halbiert und auf Alufolie über Holzkohle grillt. Dabei ist zu beachten, dass das sehr eiweißhaltige Fleisch regelmäßig mit flüssiger Knoblauchbutter bestrichen wird. Dazu passt Reis oder eine Feuerkartoffel. Fehlen euch nur noch die Hummer, ne… Sorry für die Gehässigkeit. Zur Entschuldigung gibt’s einen fotografischen Gute-Nacht-Gruß aus Kapstadt.